Meine pädagogische Arbeit
Eingewöhnung
Meine Eingewöhnung lehne ich an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ und das „Peer-Group Modell“ an. Die Kinder kommen erst mit Ihren Eltern, dann bleiben sie für einen immer länger werdenden Zeitraum ohne Eltern. Dabei wird jedes Kind individuell beobachtet weshalb die Eingewöhnungsdauer variiert. Für die Eingewöhnung plane ich mindestens 4 bis 6 Wochen ein.
Selbstständigkeit und Eigeninitiative fördern
Ich schaffe eine Umgebung, die es den Kindern ermöglicht, selbstständig zu handeln und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Dabei stelle ich altersgerechte Materialien und Spielzeuge zur Verfügung, die die Kinder selbstständig erkunden können. Ich ermutige sie, ihre Fähigkeiten und Interessen zu entdecken und zu entwickeln. Durch das Prinzip „Hilf mir es selbst zu tun“ lernen die Kinder, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen und Selbstvertrauen aufzubauen.
Lernen durch Alltagssituationen
Ich nutze den Alltag als Lerngelegenheit für die Kinder. Gemeinsame Aktivitäten wie das Zubereiten von Mahlzeiten, das Aufräumen oder das Anziehen fördern die Selbstständigkeit und das Verständnis für Zusammenhänge. Die Kinder lernen dabei spielerisch, Verantwortung zu übernehmen und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Alltagssituationen zu entwickeln. Ich unterstütze sie dabei, indem ich ihnen altersgerechte Aufgaben übertrage und ihnen die Möglichkeit gebe, diese eigenständig zu bewältigen.
Portfolio als Dokumentationsinstrument
Um den Lernfortschritt der Kinder zu dokumentieren und zu reflektieren, arbeite ich mit Portfolios. In diesen werden die individuellen Entwicklungsfortschritte, Interessen und Stärken der Kinder festgehalten. Die Portfolios dienen als Grundlage für Elterngespräche und ermöglichen eine transparente Kommunikation zwischen Eltern und Tagesmutter. Durch die regelmäßige Aktualisierung der Portfolios können die Eltern den Entwicklungsprozess ihres Kindes nachverfolgen und aktiv daran teilhaben.
Elternarbeit – Elternpartnerschaft
Bevor die Betreuung beginnt findet ein Gespräch zum Kennenlernen statt. Ein weiteres Gespräch findet kurz vor der Eingewöhnung statt, um die wichtigsten Daten, wie Allergien, Besonderheiten , Wünsche und Ängste noch einmal zu besprechen. Ist das Kind eingewöhnt, findet im Regelfall ein bis zwei Mal jährlich ein Gespräch statt. Tür und Angelgespräche und ein kurzer Austausch sind immer möglich.